Der Einstich

 

Der Einstich und dessen Vorbereitung ist ein kritischer Moment. Hier entscheidet sich, wie viel der im Anlauf erzeugten Energie in den Stab übertragen wird. Je geringer die Verluste, desto besser. Geringere Energieverluste heißt auch hier wieder höhere Griffhöhe und härtere Stäbe.

Da der Einstich ein sehr komplexer Bewegungsablauf mit großer Bedeutung ist, trainieren und pfeilen Stabhochspringer daran eigentlich immer. Timing und Ausführung wollen erlernt, perfektioniert und ständig überwacht werden, denn Fehler können große Auswirkungen haben. 

Zum Glück ist die Auswahl an Übungen groß. Jeder Athlet sollte dabei einen Grundstock an Übungen in sein tägliches Training aufnehmen.

#1 Einstich auf dem Boden

Mit dieser Übung lernst Du, dich zum Absprung maximal zu Strecken und den Arm-Rumpf-Winkel zu öffnen, damit Du bestmöglich in den Stab eindringen kannst.

Die Griffhöhe wähle leicht höher als deine Reichhöhe. Dann stichst Du den Stab zentral vor dir ein, streckst dich maximal und richtest den Stab auf. Bleibe dabei immer hinter dem Stab, sodass Du ihn vor dir her treibst. Die Schulter bzw. der Arm-Rumpf-Winkel soll dabei geöffnet und in Vorspannung bleiben.

Damit der Stab einen sicheren Halt am Boden hat, kannst du den Stab auch umdrehen oder ohne Stabstopfen benutzen.